Opponent (Motståndaren)
Milad Alami
From bustling heat into dark snow: Fearing persecution, Iman and his family have to leave their Iranian home and flee to Sweden. Even after their arrival, they still cannot find peace having to move from one refugee shelter to the next. To inch closer to the longed-for residence permit, Iman resumes his career as a wrestler – but the biggest struggle he faces is with himself.
Opponent is a thriller of hidden emotions that fight their way to the surface through the body.
23 April 2023
18:00 h, Eldorado Filmtheater
More information
| Direction | Milad Alami |
| Country | Schweden |
| Year | 2023 |
| Duration | 119 min |
| Language | Farsi, Schwedisch mit englischen Untertiteln |
| Genre | Drama |
| Production | Annika Rogell, Sandra Warg, Peter Possne |
| Cast | Payman Maadi, Marall Nasiri, Björn Elgerd, Ardalan Esmaili, Arvin Kananian, Nicole Mehrbod, Diana Farzami, Magnus Mark, Joonas Saartmo |
| Director of Photography | Sebastian Winterø |
| Script | Milad Alami |
| Montage | Olivia Neergaard-Holm |
| Sound | Andreas Franck |
Berlinale 2023
Über den Regisseur
Milad Alami wurde am 14 Mai 1982 in Teheran (Iran) geboren, ist in Schweden aufgewachsen und lebt heute in Dänemark. 2011 erlangte er seinen Abschluss an der dänischen Filmhochschule. Seine Kurzfilme wurden auf einigen Filmfestivals gezeigt. Alamis Kurzfilm „Mommy“ (2015) gewann den dänischen Academy Award für den besten Kurzfilm. Sein Langfilmdebüt „Der Charmeur“ (Charmøren) eröffnete 2017 die Sektion „New Directors“ auf dem San Sebastián International Film Festival.
Pressestimmen
„Die faszinierenden Themen in diesem Film bleiben oft mehrdeutig und halten die Zuschauer:innen auf Trab, während er die Welt der Hauptfigur erkundet, die mit Intensität und Nuancen von dem aus „Nader und Simin – Eine Trennung“ bekannten Payman Maadi getragen wird.“ (Vladan Petkovic, Cineuropa)
"The more intriguing themes in this picture often remain ambiguous, keeping the viewer on their toes as they explore the world of the main character, carried with intensity and nuance by A Separation's Payman Maadi." (Vladan Petkovic, Cineuropa)
„In Opponent kann man weglaufen, aber man kann sich nicht verstecken. Der zweite Spielfilm von Autor/Regisseur Milad Alami ist eine straffe, zeitgemäße Geschichte über einen iranischen Flüchtling in Schweden, die weitreichendere Fragen zu Freiheit und Toleranz reflektiert.“(Allan Hunter, Screen Daily)
“You can run but you can’t hide in Opponent. The second feature from writer/director Milad Alami is a taut, timely tale of an Iranian refugee in Sweden which reflects much wider issues around freedom and tolerance.” (Allan Hunter, Screen Daily)
Der Regisseur über den Film
„Ich habe den Film als einen Film Noir gesehen, mit der klassischen Ästhetik. Die Welt ist ziemlich dunkel, man kann nicht das Gesamtbild sehen, und es gibt eine Person, die versucht, ein Rätsel zu lösen. Im Gespräch mit meinem Kameramann sagte ich ihm, dass ich wollte, dass wir als Zuschauer:innen diejenigen seien sollten, die versuchen würden, das Rätsel zu lösen, und nicht die Figuren. So kamen wir auf die Bildsprache zu sprechen. Für mich war es wichtig, die verschneite Landschaft Nordschwedens einzufangen. Als jemand, der Ende der 1980er-Jahre nach Schweden zog, erinnere ich mich daran, dass mir diese Dunkelheit um mich herum, seit dem Moment, als ich ein Flüchtlingsheim betrat, ein mulmiges Gefühl vermittelte. Ich war gerade aus dem Iran gekommen, wo es viele Menschen und viel Verkehr gab. Außerdem wollte ich das Leben eines Flüchtlings, der wartet, einfangen. Ich verwendete sowohl scharfe Schnitte als auch sehr lange Einstellungen, um eine gewisse Dynamik zu erreichen, die diesen Zustand vermitteln konnte.“(Milad Alami im Interview mit Teresa Vena, Cineuropa)
HESSIAN PREMIERE
International Feature Film Program